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Updated 3. April 2024

Fast 90 % der CFOs zweifeln an Geschäftszielen und KI-Strategien

Von: Taylor Bisacky
Content Marketing Director, Finance, Coupa
cfo survey 24 coupa

Wenn man für die Unternehmensfinanzen verantwortlich ist, kann die Last erdrückend sein. In diesem Jahr hat die ohnehin anspruchsvolle Rolle des CFO noch an Komplexität hinzugewonnen. Stellen Sie sich vor, Sie müssen Ihr Unternehmen trotz erheblicher wirtschaftlicher Umbrüche, globaler Unsicherheit und strengerer Kontrollen auf Kurs halten. So präsentiert sich heute den CFOs die Realität. Die Folge ist, dass sie das Vertrauen in wichtige Geschäftsfunktionen verlieren und die Rentabilitäts- und Wachstumsziele ihres Unternehmens gefährden.

CFOs zweifeln an den Märkten. Sie haben kein Vertrauen in Technologie und schon gar nicht in Künstliche Intelligenz (KI). Nicht wenige hinterfragen ihre Entscheidungen und einige haben sogar das Vertrauen in ihre Unternehmen verloren. Selbst bei erfahrenen Finance-Verantwortlichen kommen angesichts der unberechenbaren Marktsituation Zweifel auf. Was ihnen ganz konkret Sorgen bereitet und wie sich das auf Entscheidungen, Prioritäten und Investitionen auswirkt, zeigen die Ergebnisse unserer jüngsten CFO-Umfrage.

Kurze Einblicke
90%
89%
43%
90 % der CFOs fehlt das Vertrauen, dass sie die Umsatzziele einhalten können. 45 % der befragten CFOs wollen für mehr Wachstum in KI investieren, aber 89 % haben Zweifel, ob sie KI erfolgreich einsetzen können. 43 % der Finance-Verantwortlichen können nicht direkt auf Finanzdaten zugreifen und deshalb keine fundierten Entscheidungen treffen.

Trotz des Interesses noch Zurückhaltung bei KI

Das Thema KI löst bei CFOs ein gedankliches Tauziehen aus. Sie würden KI zwar gerne einsetzen, vertrauen der Technologie aber nicht ganz und wollen auch keine Datenschutzverletzung riskieren. Gleichzeitig erkennen sie aber auch das große Potenzial, das KI bietet, um Abläufe zu optimieren. In unserem neuen Bericht zeigen wir auf, wie CFOs KI heute einsetzen, geben Einblick in geplante KI-Investitionen und stellen an Beispielen vor, wie Finance-Verantwortliche die generative KI (GenAI) für ihre Geschäftsprozesse nutzen wollen. 89 % der CFOs haben Bedenken, ob ihr Unternehmen überhaupt in der Lage ist, die eigene KI-Strategie umzusetzen. Wir gehen daher der Frage nach, was Finanzchefs tun können, um das Thema Investition richtig anzugehen.

89 % der CFOs haben Bedenken, ob ihr Unternehmen überhaupt in der Lage ist, die eigene KI-Strategie umzusetzen.

Fehlender Datenzugriff verschärft die Problematik

Eigentlich sollten CFOs den Überblick über die Finanzen haben, und zwar mithilfe von Daten. Problematisch wird es, wenn ihnen diese Daten eher im Weg stehen. Folglich geben 43 % der CFOs an, nicht direkt auf Finanzdaten zugreifen und deshalb keine fundierten Entscheidungen treffen zu können. Das ist eine gefährliche Situation, denn es liegt an den CFOs, die richtigen Maßnahmen für das Überleben der Unternehmen zu treffen. Die strategische CFO-Umfrage von Coupa verrät, warum fast jeder zweite CFO (46 %) keinen vollständigen und transparenten Einblick in die Finanzdaten des Unternehmens hat und wie sich solche Datenprobleme und deren Folgen vermeiden lassen.

Fast jeder zweite Verantwortliche im Bereich Finance (46 %) hat keinen vollständigen Zugriff auf alle Finanzdaten des Unternehmens.

„In unserer digitalen Angebotswirtschaft wächst die Menge und Komplexität von Finanzdaten exponentiell. Ohne eine geeignete Plattform und Technologie ist und bleibt es schwierig, sich diese Daten anzuzeigen und daraus zeitnah relevante Einblicke abzuleiten. Das kann die Leistung eines Unternehmens beeinträchtigen. Angesichts komplexer gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen und dynamischer Lieferantenbeziehungen kommen CFOs nicht um KI-gestützte Analysen herum, um schneller auf Störungen reagieren und Chancen erkennen zu können. Und sie sollten Daten und KI als Hebel einsetzen, um die operative Leistung des Unternehmens zu steigern. So agieren CFOs strategisch und können fundierte Entscheidungen treffen, die auch in einem instabilen Umfeld das Wachstum ankurbeln.“

– Kevin Burns, CFO, Coupa

Erschwertes Risikomanagement durch zunehmende Compliance-Vorgaben

CFOs zweifeln ausnahmslos an der Fähigkeit ihres Unternehmens, gesetzliche Vorgaben in mehreren Bereichen einzuhalten. So hat mehr als ein Drittel der CFOs beim Datenschutz, bei Finanzvorschriften und bei der Cybersicherheit große Bedenken hinsichtlich der Compliance. Diese Bedenken werden durch die ständige Ausweitung bestehender Regeln und immer neue gesetzliche Vorschriften, etwa die SOX-Vorgaben und die E-Rechnungspflicht in vielen europäischen Ländern, noch verstärkt. Denn wenn die Vorschriften nicht eingehalten werden, werden Unternehmen angreifbar für Datenpannen und andere Risiken, die dem Ruf der Firmen empfindlich schaden können. Angesichts der strategischen Prioritäten für 2024 steht hier sogar noch mehr auf dem Spiel. Denn die meisten CFOs ziehen nach eigenen Angaben auch Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität in Erwägung. Die neuesten Erkenntnisse von Coupa geben einen Einblick darin, wie CFOs diese Risiken und Herausforderungen der Compliance bewältigen wollen.

Erfahren Sie über exklusive Einblicke von CFOs, wie Sie Ihre Strategien für 2024 verbessern, Marktunsicherheiten bewältigen und Ihre Zuversicht zurückgewinnen.

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